1. Vorgeschichte
Es war das Jahr 2024, als Lego die Gebete aller Space-Fans erhörte. Sie brachten eine ganze Reihe neuer Space-Sets raus. Neues Farbschema, z.T. neue Teile. Das Ganze war doch recht ansehnlich. Insbesondere die Raumstation (60433) sah schon recht ordentlich aus.
Kurz darauf war das Set auch bei mir und ich klöppelte das ganze zusammen. An einigen Stellen hatte ich doch einiges an Bauchgrummeln. Nur konnte ich den Finger noch nicht so ganz darauf legen, was mir da nicht gefiel.
In der Zwischenzeit hatte Steine im Weltall einen Moc veröffentlicht, der zwei dieses Sets zu einer Station zusammenbaut. Das ganze sah schon besser aus, aber auch hier gab es noch Verbesserungsbedarf.
Was mich am meisten störte waren die Gondeln. Die Raumfahrer waren dort eingepfercht wie Heringe in einer Dose. Das geht so gar nicht, also brauchen die mehr Platz. Und so stellte ich mir eine Liste zusammen, welche Anforderungen ich so an eine Raumstation habe.
2. Vorarbeiten
Nach dem ich wusste wohin ich wollte, fing ich an Ideen und einzelne Lösungen zu sammeln. Dabei wurde auch schon fleißig in Stud.io rumprobiert. Die Gondeln sollten zu Sektionen werden. Natürlich braucht es auch Zugänge zu den Sektionen usw.
3. Das Projekt
Einige Designstunden später sieht das Projekt schon mal gut aus. Es ist deutlich mehr Platz für die Raumfahrer und das ganze sollte auch schon recht stabil sein.

4. Projektstatus
Stand 29.11.2025 :
Zwei Ringe aus den Sets dienen als Ausgangsbasis. Sie halten die einzelnen Sektionen zusammen und dienen als Aufhängung. Die erste Sektion ist auch schon Ausgestattet und stellt einen Hydroponischen Garten dar. Er dient der Sauerstoff-Produktion und der Nahrungsbeschaffung. Erste Greeblings sind auch schon angebracht.

Die Heckpartie wurde geschlossen und mit einigen Details verziert.

Die Heckpartie enthält auch die Wohnquartiere der Crew.

Eine Nasszelle, ein Bett sowie eine Kommode bilden den Kern des ganzen. Ergänzend gibt es sowohl ein TV als auch einen Computer-Monitor. Zugegeben spartanisch, aber von Luxus war ja nie die Rede 🙂
